Über mich .... oder sollte ich schreiben 
über uns ?

Dass ich der hier bin, weisst Du ja bereits, ich bin Jörg (Jahrgang 1977), Coach für NI – Neurosystemische Integration® und traumsensibler Prozessbegleiter.

Heute lebe ich aus einem innerlich stabilen, klar verankerten Erwachsen-Sein heraus. Ich bin verbunden mit mir selbst – mit meinem Körper, meinen Grenzen, meinen Ressourcen und meiner inneren Wahrheit.

Ich habe gelernt, mir selbst wirklich zuzuhören. Meine Bedürfnisse ernst zu nehmen. Und meine Grenzen nicht nur zu spüren, sondern sie klar und liebevoll zu kommunizieren.

In meinem Nervensystem ist heute eine Fähigkeit gewachsen, die mein Leben grundlegend verändert hat: 

Ich kann bei mir bleiben – auch wenn es im Außen oder Innen herausfordernd wird. Selbst in intensiven Zuständen bleibe ich präsent, reguliert und handlungsfähig, ohne in alte Überforderungs- oder Kompensationsmuster zu fallen.

Dieser Zustand ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines über zehnjährigen Weges tiefer innerer Arbeit, Integration und Transformation.

Ich habe gelernt, mich selbst durch schwierige innere und äußere Prozesse zu begleiten – und genau daraus ist eine neue Qualität von Leben entstanden: mehr Ruhe, mehr Klarheit, mehr Verbundenheit.

Heute bin ich in der Lage, auch in komplexen oder belastenden Situationen zentriert zu bleiben. Ich verliere mich nicht mehr in inneren Schieflagen, sondern finde immer wieder zurück in Struktur, Präsenz und innere Ordnung.

Meine innere Welt ist heute wie ein gut renoviertes Haus: auf einem soliden Fundament gebaut, mit einer tragfähigen Statik, die auch Stürme halten kann.

Und genau aus diesem Raum heraus begleite ich heute andere Menschen auf ihrem Weg zurück in Verbindung mit sich selbst.


 

Doch in meiner inneren Welt gibt es auch noch einen anderen Jörg, der ich auch mal war.

Der Ursprung und frühe Prägung.

Ein kleiner Jörg, der im Kern vor allem eines suchte: Liebe, Sicherheit, Verbindung und das Gefühl, richtig zu sein. 

 

Gesehen werden in seinem So-Sein, Bestätigung, Anerkennung und Akzeptanz.

 

Diese grundlegenden Bedürfnisse waren zutiefst menschlich – und doch konnten sie in meinem frühen Umfeld nicht ausreichend beantwortet werden..  


 

 

Ich sage das ohne jeglichen Vorwurf: Meine Eltern handelten aus ihrem damaligen Bewusstseins- und Erfahrungshorizont heraus so gut sie konnten. Sie waren selbst emotional nicht ausreichend verfügbar, da ihnen ein gesunder Umgang mit eigenen Emotionen und deren Regulation nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stand.

 

Auch meine Eltern konnten diese emotionale Verfügbarkeit nur begrenzt entwickeln. Sie hatten von ihren eigenen Eltern – wiederum entsprechend deren Möglichkeiten – nur 

bedingt erfahren, wie man Liebe gibt oder empfängt und wie ein gesunder Umgang mit Emotionen aussieht.

 

Hier zeigt sich die transgenerationale Weitergabe von Prägungen und traumatischen 

Erfahrungen. Meine Großeltern gehörten zur Kriegsgeneration. Wir können nur erahnen, welchen existenziellen Kräften, Verlusten und inneren Überlebensmechanismen sie ausgesetzt waren und wie stark diese Erfahrungen ihr eigenes Erleben von sich selbst und von Beziehung geprägt haben.

 

Diese Muster wirken unbewusst weiter – von Generation zu Generation. Nicht aus Schuld, sondern aus Weitergabe dessen, was jeweils möglich war.

 

So entstand in mir früh ein tief verankertes Grundgefühl: „So, wie ich bin, bin ich nicht 

richtig.“

 

Dieses Gefühl war nicht klar benennbar, aber es war konstant spürbar. Es prägte mein Selbstbild, meine Beziehungen und mein Verhalten auf eine stille, tiefgreifende Weise.

 

Um diese inneren Zustände nicht fühlen zu müssen – Ohnmacht, Hilflosigkeit, Scham und die damit verbundenen Körperempfindungen – entwickelte der kleine Jörg früh Strategien des Ausweichens und der Anpassung.

 

Er begann, Rollen zu übernehmen, sich zu überhöhen oder anzupassen, um im Außen das zu bekommen, was im Inneren nicht verfügbar war: Zugehörigkeit und Gesehenwerden.

 

Der kleine Jörg log im Freundeskreis, um Anerkennung zu erhalten. Er suchte Aufmerksamkeit, auch durch Verhalten, das Grenzen überschritt, einfach um irgendwie sichtbar zu sein.

 

Nicht aus Bosheit – sondern aus einem tiefen inneren Mangel an erlebter Verbindung mit sich  selbst.


 

 

 

Dieses Verhalten und die Strategien, die ich entwickelte, wurden im Laufe der Zeit zu automatisierten inneren Mustern. 

 

Es entstanden neuronale Netzwerke in meinem Nervensystem, die bei bestimmten Auslösereizen im Außen – oder bei inneren Körperempfindungen und Gefühlen – unbewusst ansprangen.

 

 

Heute weiß ich: Ein Reiz wird wahrgenommen, die Amygdala bewertet ihn als Gefahr, der Neokortex wird funktional heruntergefahren, und das Stammhirn übernimmt die 

Steuerung. Überlebensreaktionen werden aktiviert. Kampf, Flucht oder Erstarrung. 

 

Ein zutiefst sinnvoller biologischer Mechanismus, der dem Schutz des Organismus dient. 

 

Damals hatte ich dieses Verständnis nicht.

 

Da ich durch mein Verhalten immer wieder in Konflikte in Familie, Schule und 

Freundeskreis geriet, verstärkten sich die inneren Grundgefühle von „nicht richtig sein“, Scham und innerer Verlorenheit auf subtile, aber tiefgreifende Weise. Eine kaum sichtbare Abwärtsspirale begann.

 

 

 

 

 

In meiner Jugend kamen Erfahrungen von Beschämung im Außen hinzu. Gleichzeitig 

führten mein Auftreten und meine Verhaltensmuster dazu, dass ich auch mit intensiven und wuchtigen Gewalterfahrungen konfrontiert war. 

 

Diese Erfahrungen musste ich überwiegend allein tragen. 

 

Die Scham war zu groß, um sie mit Freunden zu teilen – sofern es überhaupt stabile Freundschaften gab – und zu meinen Eltern bestand innerlich längst kaum noch eine 

echte Verbindung. 

 

Ich war im Wesentlichen allein.

 

Es kam zu mehreren Schulverweisen.

 

 

In mir verdichteten sich zunehmend Ohnmacht, Hilflosigkeit, Scham und Trauer. 

Später kam eine tiefe, anhaltende Angst hinzu – insbesondere vor erneuten 

Gewalterfahrungen. Diese Angst blieb über Jahre körperlich präsent: als ständige innere Wachsamkeit, als permanentes Alarmiertsein.

 

Und schließlich kam Wut hinzu. Intensive, rohe Wut. Wut darüber, hilflos zu sein. 

Wut darüber, ohnmächtig zu sein. Wut darüber, allein zu sein. 

 

Und auch Wut auf mich selbst – auf das Gefühl, falsch zu sein, nicht richtig zu sein, immer wieder Dinge zu tun, die ich selbst als „falsch“ erlebte.

 

Diese Wut brach immer dann hervor, wenn ich mich in die Enge gedrängt fühlte, wenn ich keinen Ausweg mehr sah oder wenn sich innere und äußere Überforderung aufstauten. Dann explodierte sie: Ich schrie, ich zerstörte Gegenstände, ich verlor kurzfristig die 

Kontrolle.

 

Auch das ist aus heutiger Sicht eine neurobiologisch nachvollziehbare Stressreaktion: 

 

Die Amygdala signalisiert Gefahr, der Körper schaltet in Überlebensmodus, Blutfluss und Energie werden in die Muskulatur umgeleitet, der Sympathikus aktiviert Kampf- oder Fluchtenergie – bis sich die aufgestaute Ladung entlädt.

 

Im Anschluss blieb erneut dieses alte Grundgefühl: noch verkehrter, noch falscher, noch isolierter.

 

Ich wollte am liebsten vor mir selbst fliehen.

 

In dieser inneren Dynamik fanden Drogen einen scheinbar einfachen Zugang. Sie boten kurzfristig eine Form von Ausstieg, Betäubung und Veränderung des inneren Zustands.

 

Zuerst Marihuana, dann Ecstasy, Amphetamine und LSD – schließlich Kokain.

 

Kokain passte in dieser Zeit scheinbar „perfekt“: Es betäubte, gab ein kurzfristiges Gefühl von Kontrolle, hob den Selbstwert an und überdeckte die innere Isolation, die mir so vertraut war, während es mich noch mehr isolierte.


 

Ausbildung und Arbeit als Überlebensstrategie

Nach der Schule begann ich eine Ausbildung zum Koch. Durch Zufall landete ich in einem der renommiertesten Restaurants im Landkreis. Die Ausbildung war hart – extrem hart. Alte Schule. Genau so, wie man es aus den Küchen-Geschichten der 80er- und 90er-Jahre kennt. Und teilweise noch darüber hinaus.

Der Alltag war geprägt von enormem Druck: Geschrei, Anspannung, fliegende Gegenstände, Schikanen. Lehrlinge brachen regelmäßig ab, neu eingestellte Mitarbeitende waren oft nach wenigen Tagen wieder weg, es kam zu emotionalen Zusammenbrüchen – ein System am Limit.

Und doch blieb ich.

Denn im Vergleich zu dem, was ich „draußen“ erlebt hatte, fühlte sich diese Härte paradoxerweise wie Sicherheit an. Sicherheit vor erneuten Gewalterfahrungen im Außen. Lieber 12 bis 16 Stunden, manchmal 18 Stunden am Tag, in dieser Intensität arbeiten, als wieder in Situationen zu geraten, in denen ich körperlich bedroht war.

In mir entstand eine klare Überlebenslogik: Durchhalten.

Und etwas begann sich zu verändern. Um der ständigen Kritik und möglichen Konsequenzen zu entgehen, wurde ich schneller, präziser, angepasster. Ich lernte genau, wann Fehler sanktioniert wurden, und richtete mein Verhalten entsprechend aus. Ich funktionierte – effizient, zuverlässig, kontrolliert.

Nach einer Weile geschah etwas, das ich bis dahin kaum kannte: Ich bekam Anerkennung. Bestätigung. Es wurde mir gesagt, dass ich gut bin in dem, was ich tue. Dass ich „richtig“ bin.

Das war neu.

Und es fühlte sich außergewöhnlich gut an.

So begann ich, noch besser zu werden. Noch präziser. Noch leistungsorientierter. Ich verinnerlichte die Strukturen dieses Systems tief in mir. Gleichzeitig wurde ich Teil genau dieses Systems – eines Systems, in dem Druck, Härte und emotionale Grenzüberschreitung normal waren.

Immer längere Arbeitszeiten, immer weniger Erholung – alles für dieses eine Gefühl: gesehen zu werden. Anerkannt zu werden. Vielleicht sogar wertvoll zu sein.

Liebe durch Leistung.

Ich schloss meine Ausbildung erfolgreich ab. Von dort an musste jedes neue Restaurant „besser“ sein als das vorherige. Ich wollte nach oben. Ich wollte mehr von diesem Gefühl.

Auch im Außen wurde ich zunehmend bestätigt. Familie und Bekannte nahmen meine Entwicklung wahr, meine Leistung, meinen Weg. 

Freundschaften im eigentlichen Sinn hatte ich zu diesem Zeitpunkt kaum bewusst erlebt. Ich war innerlich weiterhin sehr allein – aber funktional erfolgreich.

Und dann ging es schnell.

Ich landete auf Sylt, in einer Welt der Spitzengastronomie. Viele Restaurants dort genießen einen exzellenten Ruf, die Standards sind hoch, jede Position zählt. Ich arbeitete mich rasch nach oben, wurde stellvertretender Küchenchef und schließlich Küchenchef.

Ich war angekommen – ganz oben, zumindest nach außen betrachtet.

Gourmet-Magazine schrieben über mich.

Ich hatte es geschafft.

Zumindest dachte ich das.

Zusammenbruch und innere Leere

Innerlich hatte sich jedoch nichts verändert.

Trotz äußerem Erfolg blieb ein tiefes Gefühl von Einsamkeit bestehen – auch in Beziehungen. 

Ich konnte meine Emotionen kaum halten und mir selbst nur schwer erlauben, sie wirklich zu fühlen. 

Es war, als würde ein innerer Teil von mir immer wieder versuchen, gehört zu werden – der „kleine Jörg“, der innerlich nach Zuwendung, Halt und Aufmerksamkeit schrie.

Doch ich konnte ihn nicht halten.

Ich arbeitete ihn weg. Ich überging ihn. Ich überging meinen Körper – immer wieder.

Mit der Zeit verlor ich zunehmend den Kontakt zu meinen eigenen Grenzen.

Parallel dazu begann ich, mich in jeder freien Minute zu betäuben – mit Alkohol und Kokain. 

Nicht im Arbeitskontext, dort blieb ich weiterhin hochfunktional. 

Aber in meiner Freizeit wurde der Konsum zunehmend zum täglichen Begleiter. Irgendwann fast durchgehend.

Ich konnte mich selbst und diesen inneren Anteil, der immer lauter wurde, kaum noch aushalten ohne Betäubung.

Auch in meiner Rolle als Küchenchef veränderte sich etwas. 

Ich wurde zunehmend cholerischer. 

Es entstand ein innerer Kreislauf: Überforderung des Nervensystems, Betäubung, Wutausbrüche im Job, Selbstverurteilung, erneute Betäubung – und damit immer weniger Kraft und immer mehr innere Unruhe.

Der innere Druck wurde größer, der „kleine Junge“ in mir lauter.

Dieser Kreislauf setzte sich fort, bis schließlich alles zusammenbrach.

Nicht ein Teil – sondern alles. 

Ich hatte durch diesen Kreislauf, den ich kreiert hatte, alles zum kollabieren gebracht.

Job weg. Wohnung weg. Partnerschaft und Vaterrolle weg. Führerschein weg. Familie weg.

Es blieb nichts mehr.

Nur Leere. Eine einzige Leere.

Und zum ersten Mal die Frage: Wer bin ich eigentlich – jenseits all dessen?

Die Wende

Mit der Entscheidung für eine stationäre Therapie in einer Fachklinik für Suchterkrankungen begann meine eigentliche Heilungsreise – der Weg zurück zu mir selbst.

In den Jahren danach habe ich mich intensiv und kontinuierlich mit mir auseinandergesetzt. Schritt für Schritt wollte ich verstehen, wer ich bin, warum ich so geworden bin und welche inneren Muster mich geprägt haben. 

Aus dieser tiefen Selbstforschung entstand meine innere Arbeit – und damit ein neuer Lebensweg.

Heute ist genau dieser Weg die Grundlage meiner Arbeit. Ich begleite Dich gerne dabei, Dir selbst in der Tiefe zu begegnen, Deine inneren Dynamiken zu verstehen und Prozesse von Entwicklung, Integration und Selbstverbindung sicher zu       durchlaufen. 

Meine Kompetenz beruht dabei nicht nur auf Wissen und Ausbildungen, ein nicht zu unterschätzender Teil beruht             auf eigener Erfahrung.

Ich kenne die Intensität von Scham, die sich im Körper festsetzt und sich oft als ein Zusammenziehen nach innen, als Wunsch, unsichtbar zu werden, begleitet von Hitze im Gesicht oder einem Druck in der Brust, zeigt.                                                             

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn Wut als überwältigende Reaktion unser System ergreift, unseren gesamten Organismus flutet, sich Spannung in Muskeln und Atmung aufbaut, nach außen drängt und nach Entladung sucht.

Ich kenne die verdrängte und unterdrückte Trauer, die sich schwer und zäh anfühlt, wie ein Gewicht im Brustraum oder ein Kloß im Hals, der sich nicht lösen will.

Die anhaltende innere Anspannung bei Angst, mit Ihrer ständigen Wachsamkeit, dem Ziehen im Bauchraum                      und der flachen Atmung.

Und mir sind die Strategien, mit denen wir versuchen, all dem zu begegnen – Funktionalität, Kontrolle, Anpassung,           Vermeidung - sehr vertraut.

Nichts davon ist eine Schwäche, nichts daran ist falsch. Es sind alles Ausdrücke unseres Körpers, der versucht uns zu schützen. 

Wenn diese Reaktionen allerdings dauerhaft werden, verlieren wir oft den Zugangg zu einem Gefühl innerer Ruhe. Der Körper hält fest, was nicht gefühlt oder verarbeitet werden konnte. Und so entstehen Muster, die uns zwar kurzfristig stabilisieren, langfristig aber erschöpfen.

Innere Arbeit bedeutet, Kapazitäten aufzubauen, diese Empfindungen bewusst wahrzunehmen, ohne sie sofort               wegzudrücken oder kontrollieren zu wollen. Dann kann sich etwas verändern. Der Körper darf nach und nach loslassen, und die gebundene Energie findet einen Weg zurück in Bewegung und Lebendigkeit.

 

Gerade weil ich diese Erfahrungen selbst durchlebt habe, weil ich gelernt habe, mit diesen auftauchenden – manchmal auch intensiven – Zuständen im Nervensystem achtsam umzugehen, sie zu halten, sie zu begleiten und Wege der Regulation zu finden, kann ich Dir heute mit Bewusstsein, Wohlwollen und Mitgefühl begegnen. 

Ich habe gelernt, meine inneren Anteile wahrzunehmen, sie zu regulieren und zu integrieren. Ich stehe in gutem Kontakt mit ihnen und gebe ihnen als Erwachsener das, was sie brauchen.

Alte Muster sind noch spürbar, und bei Auslösereizen kann ich die Impulse wahrnehmen – schließlich verschwinden       neuronale Netzwerke nicht einfach. Doch heute kann ich sie halten, bewusst mit ihnen umgehen und auf neue neuronale Netzwerke zurückgreifen, die durch korrigierende Erfahrungen entstanden sind und gesunde innere Strukturen                   unterstützen.

Diese Fähigkeit prägt meine Haltung und meine Arbeit als Begleiter.

 

Liebe geht raus, Jörg

 

 

 

 

Tiefgreifende Veränderung und Integration geschehen nicht, ohne dass wir uns unserem inneren      Erleben aufrichtig zuwenden – auch dem Schmerzhaftem, den verletzten Anteilen, den verdrängten   Gefühlen und Körperempfindungen.

Wir kommen nicht darum herum, alten Wunden zu begegnen: Erfahrungen aus der Kindheit und dem oft so frühen Gefühl von Getrenntsein – von uns selbst und von etwas Größerem.

Und zugleich darfst Du wissen: Hinter dem Schmerz liegt nicht nur das Schwere.
Dort finden sich auch Deine Lebendigkeit, Deine ursprüngliche Lebensfreude und die Fähigkeit, Dich selbst in all Deinen inneren Erfahrungen wieder als stimmig und verbunden zu erleben.

Dieser Weg ist nicht immer leicht. Er kann herausfordernd, intensiv, roh und manchmal auch unübersichtlich sein.
Oft verläuft er nicht geradlinig, sondern in Wellen – mit Phasen des Innehaltens, scheinbarem           Stillstand oder Zeiten, in denen sich über Wochen oder Monate wenig zu verändern scheint.

Vielleicht kennst Du auch innere Anteile, die ungeduldig werden und sich mehr oder schnellere         Veränderung wünschen.

Gleichzeitig darfst Du darauf vertrauen: Dein System arbeitet in seinem eigenen Tempo.

Auch wenn es sich ruhig oder unbewegt anfühlt, geschehen Prozesse im Hintergrund. Dein Körper     arbeitet, er verstoffwechselt, lässt los und integriert – Schritt für Schritt und so, wie es für Dich gerade möglich und stimmig ist.

Solltest Du Dich entscheiden diesen Weg zu gehen, dann musst Du ihn nicht alleine gehen.
Wenn du möchtest, begleite ich Dich gerne, wohlwollend und achtsam unterstützend in                        Deinem Tempo. 

Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen.

 

Copyright © fuehlen. halten. integrieren. Jörg Dietz

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